Stolz - Teil 2 - Selbstbezogenheit

Veröffentlicht auf von Einfache Gemeinde Regensburg

Selbstbezogenheit:

 

Diese Form von Stolz erkenne ich bei mir selbst am besten durch das Motto: „Ich, mich, meiner und mir…“. Dies bedeutet, ich will geachtet werden und um jeden Preis Anerkennung von anderen Menschen. Ich sauge sie sozusagen aus.  Doch wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Ehre ganz allein von Gott kommt. Menschen, die selbstbezogen sind, klagen öfter: „Keiner kümmert sich um mich…“ oder „Ich hatte Geburtstag, du hast vergessen mir zu gratulieren…“

Der natürliche Mensch dreht sich nur um sich. Er fühlt den eigenen Hunger, die eigenen Schmerzen und ist sich selbst der Nächste:

„Ob seine Kinder zu Ehren kommen, weiß er nicht, und kommen sie herunter, so merkt er es nicht. Sein Fleisch empfindet nur noch seine eigenen Schmerzen, und seine Seele trauert nur über sich selbst!“ (Hiob 14,21-22)

Jesus macht uns frei davon uns selbst der Nächste zu sein und führt uns in die Freiheit Gott und Menschen dienen zu können. Das ist die Antwort auf die Frage der Selbstbezogenheit, alles andere ist nur Symptom-Bekämpfung; eine Begegnung mit dem lebendigen Gott kann uns vollkommen verändern! Die Auswirkung davon ist im ersten Brief an die Korinther beschrieben:

„Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit; und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid [der] Leib des Christus, und jeder ist ein Glied [daran] nach seinem Teil.“ (1.Kor 12, 26-27)

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