Stolz - Teil 14 - Eifersucht und Neid

Veröffentlicht auf von Einfache Gemeinde Regensburg

Eifersucht und Neid:

 

Hinter Neid steht immer ein Gedanke wie: „Was ich nicht habe, dass soll ein anderer auch nicht haben“ und Eifersucht, ist „süchtiger Eifer“: Zu besitzen, was andere auch/ oder schon besitzen. So sehen wir beispielsweise wie in Deutschland die Staatsverschuldung beständig steigt. Und dies nur, um eine Form der finanziellen Gleichstellung zu erreichen. So gesehen sind wir also im Grunde ein neidisches Volk. In den USA hingegen ist es umgekehrt. Das Credo dort: „Ich brauche die Hilfe des Staates nicht, packe selber an und kann mir leisten, was sich andere auch leisten können“. Es geht eben darum, mindestens zu besitzen was jeder besitzt. Die USA ist also eine sehr eifersüchtige Nation. Hinter Eifersucht und Neid steht immer der Antrieb: „Ich habe ein Recht darauf mehr zu besitzen, als ich jetzt schon habe. Dies betrifft aber nicht nur die materiellen Güter. Unter Christen herrscht auch öfters Neid und Eifersucht um den geistligen Erfolg anderer. Diese Menschen verkennen absolut, dass sie selbst der Grund sind, warum sie dies oder jenes noch nicht erreicht haben. Vielleicht hat Gott aber einfach nur andere Pläne mit Dir. Am besten Du legst Eifersucht und Neid ab – In Jesu Namen! – und findest heraus, was Gott mit Dir persönlich vorhat. Vergiss nicht, dass wir alle sehr einzigartig sind.

Im „Gleichnis vom reichen Toren“ erfahren wir folgendes:

 

„Einer aus der Volksmenge aber sprach zu ihm: Lehrer, sage meinem Bruder, dass er das Erbe mit mir teile! Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich als Richter oder Erbteiler über euch eingesetzt? Er sprach aber zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor aller Habsucht! Denn auch wenn jemand Überfluss hat, besteht sein Leben nicht aus seiner Habe. Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach: Das Land eines reichen Menschen trug viel ein. Und er überlegte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Denn ich habe nicht, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. Und er sprach: Dies will ich tun: Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all mein Korn und meine Güter einsammeln; und ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter liegen auf viele Jahre. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich! Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Was du aber bereitet hast, für wen wird es sein?

So ist, der für sich Schätze sammelt und nicht reich ist im Blick auf Gott.“ (Lk 12, 13-21; Rev.ELB)

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